Technikbereitschaft in der ambulanten Pflege

Author:

Hülsken-Giesler Manfred1,Daxberger Sabine2,Peters Miriam2,Wirth Lena-Marie3

Affiliation:

1. Universität Osnabrück

2. Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar

3. Universität Oldenburg

Abstract

Zusammenfassung. Hintergrund: Neue Technologien gewinnen in der ambulanten Pflege an Bedeutung. Die Bereitschaft von beruflich Pflegenden, neue Technologien einzusetzen, wird häufig gering eingeschätzt, insbesondere für ältere und weibliche Pflegende, die einen hohen Anteil in der ambulanten Pflege darstellen. Belastbare Daten zur Technikbereitschaft in der ambulanten Pflege liegen jedoch für den deutschsprachigen Raum bislang nicht vor. Ziel: Der Beitrag stellt die Ergebnisse aus zwei standardisierten Erhebungen zur Technikbereitschaft in der ambulanten Pflege vor. Methode: Zur Datenerhebung wurde das standardisierte Assessment zur Erfassung der Technikbereitschaft eingesetzt, welches Technikbereitschaft über die Facetten „Technikakzeptanz“, „Technikkompetenzüberzeugung“ und „Technikkontrollüberzeugung“ bestimmt (26-1Neyer, Felber & Gebhardt, 2012). Eine erste Datenerhebung (2013) konzentrierte sich auf Pflegedienste im Bundesland Niedersachsen (n = 263), eine zweite Erhebung (2017) wurde bei einem bundesweit agierenden Anbieter (n = 593) vorgenommen. Ergebnisse: Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchungen liefern erstmals differenzierte Einsichten in Fragen der Technikbereitschaft in der ambulanten Pflege in Deutschland. Es ergeben sich insbesondere Hinweise auf Unterschiede in der Technikbereitschaft in der ambulanten Pflege in Abhängigkeit von der Altersgruppe der Befragten. Schlussfolgerung: Die Einführung neuer Technologien in den Alltag beruflich Pflegender benötigt demografiesensible Konzepte zur Vorbereitung und Begleitung der Nutzerinnen und Nutzer.

Publisher

Hogrefe Publishing Group

Subject

General Medicine,General Nursing

Reference38 articles.

1. Factors Affecting and Affected by User Acceptance of Computer-based Nursing Documentation: Results of a Two-year Study

2. Baltes-Götz, B. (2015). Analyse von hierarchischen linearen Modellen mit der SPSS-Prozedur MIXED. Universität Trier. Zentrum für Informations- Medien, und Kommunikationstechnologie. Verfügbar unter https://www.uni-trier.de/fileadmin/urt/doku/hlm/hlm.pdf [18.12.2018].

3. BMG – Bundesministerium für Gesundheit (Hrsg.) (2017). ePflege. Informations- und Kommunikationstechnologie für die Pflege. Studie durchgeführt von Roland Berger GmbH, Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e. V. und Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar. Verfügbar unter https://www.dip.de/fileadmin/data/pdf/projekte/BMG_ePflege_Abschluss bericht_final.pdf [18.12.2018].

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5. Statistik für Human- und Sozialwissenschaftler

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