Author:
Baumgardt Johanna,Schwarz Julian,von Peter Sebastian,Holzke Martin,Längle Gerhard,Brieger Peter,Kilian Reinhold,Timm Jürgen,Heinze Martin,Weinmann Stefan,Bechdolf Andreas
Abstract
ZUSAMMENFASSUNGDie stationsäquivalente Behandlung (StäB) ist eine besondere Form des international anerkannten und evidenzbasierten Home-Treatment. Als komplexe Intervention erfordert StäB im deutschen Kontext eine Evaluation auf unterschiedlichen Ebenen. Die quasi-experimentelle „AKtiV-Studie“ mit Propensity-Score-gematchter Kontrollgruppe entspricht dieser Forderung. Sie hat eine Laufzeit von 36 Monaten und wird vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert. In diesem Zeitraum werden neben der Untersuchung klassisch klinischer Endpunkte wie der stationären Wiederaufnahmerate, der Psychopathologie und Recovery-orientierten auch Fragen hinsichtlich der geeigneten Zielpopulationen, Implementierungsbedingungen, Behandlungsprozessen und Wirkfaktoren beantwortet. Dabei werden sowohl die Perspektiven von Patienten, Angehörigen und Mitarbeitenden als auch die Standpunkte und Erfahrungen von Akteuren aus Politik und Selbstverwaltung eruiert. Damit kann erwartet werden, dass die Studienergebnisse für ein breites Publikum interessant sein und zur praxiswirksamen Weiterentwicklung des StäB-Modells beitragen können. Im vorliegenden Artikel wird das Mixed-Methods-Design der AktiV-Studie vorgestellt und diskutiert.
Subject
Family Practice,Clinical Neurology
Cited by
17 articles.
订阅此论文施引文献
订阅此论文施引文献,注册后可以免费订阅5篇论文的施引文献,订阅后可以查看论文全部施引文献