Affiliation:
1. SRH Hochschule Heidelberg
2. Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR), Universität Bremen
Abstract
Zusammenfassung. Der Forschungsstand zur psychischen Gesundheit der Führungskräfte wurde bisher nicht systematisch ausgewertet. Die folgende Literaturübersicht fasst Ergebnisse aus 34 klinisch-epidemiologischen sowie arbeitspsychologischen Studien qualitativ und quantitativ zusammen. Ausgewertet wurden Ergebnisse zur Verbreitung psychischer Beeinträchtigungen (Fragestellung 1) sowie zu arbeitsbezogenen Risiko- und Schutzfaktoren (Fragestellung 2). Es liegen Ergebnisse zu fünf unterschiedlichen Gesundheitsrisiken vor: psychische Gesundheit und Wohlbefinden, depressive und psychosomatische Symptome, Burnout, Irritation und psychischer Stress. Die bisherige Befundlage zu Fragestellung 1 ist zu heterogen, um hieraus Trends ableiten zu können. Eindeutiger zu interpretieren sind Ergebnisse zu den Risiko- und Schutzfaktoren: Die quantitative Arbeitsbelastung und Konflikte durch die Führungsrolle wiesen jeweils in mehreren Studien signifikante Zusammenhänge mit den psychischen Risiken auf. Arbeitsplatzsicherheit, soziale Unterstützung und Handlungsspielraum erwiesen sich als protektive Faktoren. Aus den Ergebnissen des Reviews werden der weitere Forschungsbedarf sowie spezifische Präventionsstrategien abgeleitet.
Subject
Public Health, Environmental and Occupational Health,Applied Psychology,Social Psychology,Health (social science)
Reference78 articles.
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2. Stress and strain in blue-collar and white-collar management staff
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M. (Hrsg.) (2013). Fehlzeitenreport 2013. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. Berlin: Springer.
Cited by
34 articles.
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