Affiliation:
1. Klinik für Neurochirurgie, Kantonsspital St. Gallen
2. Département de Neurochirurgie, Hôpitaux Universitaires de Genève, Genève
Abstract
Spinale Tumoren werden aufgrund ihrer anatomischen Lage in extradurale, intradural-extramedulläre und intradural-intramedulläre Tumoren eingeteilt. Die häufigsten extraduralen spinalen Tumoren sind Metastasen. Primäre spinale Tumoren sind eher selten und vorwiegend benigner Natur. Unabhängig von deren Ursprung manifestieren sich spinale Tumoren oft mit progressiven lokalen oder radikulären Schmerzen und mehr oder weniger ausgeprägten neurologischen Defiziten. Eine möglichst frühzeitige Diagnose und entsprechend rasche Therapie sind wichtig, um die Prognose zu verbessern. Die Therapie der Wahl ist bei den meisten Tumoren die chirurgische, möglichst komplette Resektion. Insbesondere bei Auftreten neurologischer Ausfälle ist eine rasche chirurgische Entlastung indiziert, da die Prognose von der Schwere und Dauer präoperativ bestehender Defizite abhängt. Im Folgenden werden die klinische Präsentation und die massgebenden Therapieoptionen spinaler extraduraler Neoplasien praxisnah besprochen.
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