Affiliation:
1. Lehrstuhl für Biogeografie, Universität Bayreuth
Abstract
ZUSAMMENFASSUNGIn jüngster Zeit wurden verschiedene stechmückenübertragene Krankheiten erstmalig in Europa autochthon übertragen. Eine Kombination von Veränderungen greift hier ineinander. Zunächst wurden nicht heimische und sich invasiv ausbreitende kompetente Stechmücken (Insekten) nach Europa eingeschleppt. Außerdem nimmt die Reisetätigkeit kontinuierlich zu, und damit die Einschleppung potenziell übertragbarer Pathogene. Der Klimawandel verbessert die Lebensbedingungen der Stechmücken, fördert deren Etablierung in neuen Gebieten und mit wärmeren Temperaturen werden zunehmend Bedingungen für die Krankheitsübertragung erfüllt. Bisher konnten viele solcher Reisekrankheiten nicht übertragen werden, da die kompetenten Vektoren fehlten. Es kann deshalb sein, dass solche Krankheiten nicht richtig oder frühzeitig erkannt werden und somit weitere Übertragungen erfolgen können. Es gilt, solche neuen Risiken durch fächerübergreifende Kommunikation einzugrenzen.
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