Abstract
Für eine gezielte Therapie von Patient*innen mit Kreuzschmerzen wird die Bildung von
Subgruppen empfohlen. Klassifizierungssysteme, die auf pathoanatomischen Merkmalen
basieren, sind jedoch nur begrenzt wirksam, möglicherweise weil sie biopsychosoziale
Faktoren, die Schmerzen und Behinderungen besser erklären könnten, nicht
berücksichtigen. Das „Pain and Disability Drivers Management“ (PDDM)-Modell von
Tousignant-Laflamme integriert diese, um ein vollständiges Bild der Patient*innen zu
erhalten.