Abstract
ZusammenfassungDie Tg-Spiegel von 277 Patienten mit einem differenzierten Schilddrüsenkarzinom (Nachbeobachtung bis zu 5 Jahren; über 1000 Seren) wurden vergleichend mit einem immunoradiometrischen Assay (IRMA) und einem RIA bestimmt. Die Intra- und Inter-Assay-Varianz des IRMA betrug bei 4 ng/ml 37% bzw. 46%, bei Werten oberhalb von 40 ng/ml 3% bzw. 6%. Mögliche Faktoren, die das Ergebnis der Bestimmung stören können, wie ein-oder mehrmaliges Tieffrieren, Hämolyse, Lipämie, Verdünnung, Trennmittel in Serum-Separating-Tubes wurden untersucht. Obwohl statistisch Unterschiede nachweisbar waren, sind diese in der klinischen Routine kaum von Bedeutung. Der untere Grenzwert des Tg-IRMA betrug 1 ng/ml bei athyreoten Patienten (n = 70) unter TSH-Suppression und in Vollremission, für den Tg-RIA lag dieser bei 10 ng/ml. Für diese Werte betrug die Sensitivität und Spezifität des IRMA 99% bzw. 90%, des RIA 89% bzw. 95%. Bei Definition eines Graubereiches von 1-3 ng/ml traten im IRMA keine falsch-positiven Befunde auf. Der Tg-IRMA ist erheblich empfindlicher und findet mehr Seren richtig positiv als der Tg-RIA.
Subject
Radiology, Nuclear Medicine and imaging,General Medicine
Cited by
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