1. Der Vortrag des Herrn Schenck, welcher wesentlich früher angemeldet war als andere, wurde seitena des Vorstandes an den Schluss verlegt, um diesen Anschluss herznstellen. Leider wurde hierdurch die Vortragszeit sehr gekürzt, so dass Herr Schenck nicht einmal Gelegenheit fand, die mitgebrachten Apparate und Präparate vorzuzeigen, geschweige denn, wie beabsichtigt, die ausserordentliche Leichtflüssigkeit der flüssigeu Kristalle (welche etwa der des Wassers oder Alkohols gleichkommt), durch einen Versuch zu demonstrieien. Infolge der erwähnten Unterbrechung der Demonstrationen war dies auch am Nacnmittag nicht möglich.
2. Zur Demonstration der Erscheinungen bei Jodsilber war ein besonderes Instrument aufgestellt, welches Projektion bei Glühtemperatur gestattete, doch konnte dasselbe wegen Mangel an Zeit nicht in Tätigkeit gesetzt werden.
3. Es waren noch weitere Demoustrationen vor-hereitet, auch waren vier Kristallisationsmikroskope für subjektive Beobachtungen mit zahlreichen Präparaten aufgestellt, ferner ein Instrument zur Herstellung von Serien-Momentan -Photographieen flüssiger Kristalle während der Beobachtung bei gleichzeitiger Einwirkung eines Magnetfeldes.
4. Die Ausführungen entsprechen dem Sinne nach dem von mir Gesagten, sind aber etwas erweitert und durch Beigabe von Literaturnotizen vervollständigt