Abstract
AbstractDie aus der Temperaturabhängigkeit der Löslichkeit ermittelten Standard‐Entropie‐Differenzen Δ S sind in erster Näherung konstant und liegen bei λ S = – 19 Cl/1/2 Mol H2, in guter Übereinstimmung mit der Vorstellung, daß die Wasserstoff‐Atome auf Zwischengitterplätzen um ihre Ruhelage schwingen. Ein geringer Gang in den Δ S‐Werten läßt den Einfluß der das Wasserstoff‐Atom umgebenden Atome und Ionen erkennen. Wegen der angenäherten Konstanz von Δ S ist der Gang in der Löslichkeit als Funktion der Legierungszusammensetzung wesentlich durch die Enthalpiedifferenzen Δ H gegeben. Die Ähnlichkeit im Verlauf der Löslichkeit in den Systemen MgCu2–MgZn2, MgCu2–MgAl2 und MgCu2,‐MgSi2 läßt auf einen Zusammenhang zwischen der Polarisierbarkeit des Elektronengases und der Löslichkeit schließen. In Legierungen mit Nickel als Legierungsbestandteil läßt sich der Verlauf der Löslichkeit verstehen, wenn man annimmt, daß im Gitter neutrale Nickelatome, deren Elektronenhülle besonders leicht polarisierbar ist, vorhanden sind.
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2. Löslichkeit von Wasserstoff in Legierungen III. Untersuchung der ternären Systeme MgCu2–MgAl2, MgCu2–MgSi2, MgNi2–MgCu2 und der binären Systeme Ag‐Cd, Cu–Be, Ag–Mg, Cu–Mg, Ni‐Al, Ni–Si, Co–Al, Fe–Al;Zeitschrift für Elektrochemie, Berichte der Bunsengesellschaft für physikalische Chemie;1957-04
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