Affiliation:
1. Aus der Medizinischen Universitätsklinik Göttingen (Direktor: Prof. Dr. R. Schoen)
Abstract
1. Nach Besprechungen einiger allgemeiner Prinzipien der elektrophoretischen Untersuchungsmethoden werden methodische Erfahrungen mit der von Antweiler angegebenen Mikroelektrophorese-Apparatur mitgeteilt. Der Vorteil dieser Anordnung ist die zur Analyse ausreichende geringe Serummenge von etwa 0,2 ccm, die kurze Analysedauer von nur 15 Min. und die Auswertung des Diagramms auf interferometrischem Wege. Die Genauigkeit (etwa σ = ± 0,5) ermöglicht Reihenuntersuchungen mit vergleichbaren Werten.
2. An systematischen Fehlern werden untersucht die Schwankungen der Methode bei Mehrfachbestimmungen, die Einflüsse des Ionenmilieus auf den Brechungsindex verschiedener Serumeiweißkörper und die rechnerische Erfassung dieser Abweichungen, die Größe der Puffergradienten bei Verwendung mit Veronal-Veronal-Natriumpuffer und Einflüsse der Verdünnung.
3. Den systematischen Schwankungen werden die biologischen Schwankungen an die Seite gestellt. Die an 130 Gesunden ermittelten Normalwerte sind folgende: Albumine 63,6, α-Globu-lin 11,8, β-Globulin 13,1, γ-Globulin 11,5.
4. Mit tagesrhythmischen Schwankungen ist im Einzelfall zu rechnen, jedoch ist ein einheitlicher Tagesrhythmus nicht sicher erwiesen.
5. Unter den Nahrungseinflüssen spielt vor allem der Fetteinfluß eine Rolle. Nach Fettbelastung verlaufen die Serumeiweißveränderungen in verschiedenen Phasen, die möglicherweise mit der Art des resorbierten Lipoids zusammenhängen.
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