Affiliation:
1. Aus dem Physikalischen Institut der Universität Münster (Westfalen)
Abstract
Die Frage nach dem Einfluß des homogenen Magnetfeldes auf die elektromotorische Kraft galvanischer Ketten sowie auf die Wärmetönung und das Gleichgewicht chemischer Reaktionen kann mit Hilfe der klassischen Thermodynamik geklärt werden. Während Wärmetönung und Reaktionsgleichgewicht keine nennenswerte Änderung erleiden, sind durch Anlegen eines starken homogenen Magnetfeldes an geeignete galvanische Ketten EMK-Änderungen von meßbarem Betrag zu erwarten. Ihr experimenteller Nachweis setzt allerdings eine ausreichende Reproduzierbarkeit der Potentialeinstellung voraus, die nur schwer zu erreichen ist. Das gleiche gilt für den Nachweis einer Abhängigkeit des Temperaturkoeffizienten der EMK von der spontanen Magnetisierung ferromagnetischer Bestandteile. — Der Einfluß des inhomogenen Magnetfeldes auf die EMK galvanischer Ketten kann unter Verwendung von Ergebnissen der phänomenologischen Theorie der irreversiblen Prozesse bestimmt werden. Die berechneten Effekte gaben zu einer experimentellen Nachprüfung Anlaß, über die später zu berichten sein wird. — In bezug auf die Änderung der chemischen Reaktionsgeschwindigkeit im Magnetfeld liefert die phänomenologische Theorie keine wesentlichen neuen Erkenntnisse.
Subject
Physical and Theoretical Chemistry,General Physics and Astronomy,Mathematical Physics
Cited by
6 articles.
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