1. Im folgenden wird neben der in unserem Zusammenhang besonders fruchtbaren Abhandlung: A.MITSCHERLICH und M.MITSCHERLICH, 1967, Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens, München (hier benutzte 9.Auflage, 1973) auf folgende Veröffentlichungen Bezug genommen: A.MITSCHERLICH, Der unsichtbare Vater. Ein Problem für Psychoanalyse und Soziologie, in: KZfSS, 7. Jg., Heft 2/1955, S.188–201; A.MITSCHERLICH, Der Leitwert Pflicht-Gehorsam, in: W.HARTENSTEIN /G.SCHUBERT, Mitlaufen oder Mitbestimmen. Untersuchung zum demokratischen Bewußtsein und zur politischen Tradition, Frankfurt 1961, S.88–103; A.MITSCHERLICH, Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft. Ideen zur Sozialpsychologie (10. Aufl., Neuausgabe, 1973), München 1963; A.MITSCHERLICH, Das soziale und das persönliche Ich, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 18. Jg., 1966, S.21–36; A.MITSCHERLICH, Die Idee des Friedens und die menschliche Aggressivität, Frankfurt/Main 1969; A.MITSCHERLICH und M.MITSCHERLICH, Eine deutsche Art zu lieben, 2.Auf1., München 1970.
2. A.MITSCHERLICH u. M.MITSCHERLICH, 1967, Die Unfähigkeit zu trauern, a.a.0., S.85. Das Buch entstand innerhalb eines sozialpsychologisch-sozialmedizinischen Forschungsprojektes (mit Unterstützung des Foundation Fund for Research in Psychiatry).
3. Vgl. A.MITSCHERLICH, Ein Leben für die Psychoanalyse. Anmerkungen zu meiner Zeit, Frankfurt 1980. Vgl. ferner das vollständige Schriftenverzeichnis (bis 1968) der Arbeiten A.MITSCHERLICHs zur Sozialpsychologie, Zeitgeschichte und Gesellschaftswissenschaft, in: P.BRUCKNER/ Th.LEITHÄUSER/W.KRIESEL, Psychoanalyse, Frankfurt 1968, S.103-108. Die drei Autoren legen hier zum 60. Geburtstag von A.MITSCHERLICH eine kritische Würdigung von MITSCHERLICHS Sozialpsychologie vor
4. vgl. dazu besonders S.44-67: "Die Abkunft der Sitten aus der Gewalt". - Zur Interpretation MITSCHERLICHs vgl. auch P.BRUCKNER, Fortschritte der analytischen Sozialpsychologie in Deutschland. Übersichtsreferat Ober A.MITSCHERLICHs Arbeiten zur Sozialpsychologie 1946-1962, in: KZfSS, 15. Jg., 1963, S. 676-692.
5. Die durch FREUD vermittelte Einsicht, daß Moral und Werteinstellungen ohne Kenntnis ihrer unbewußten Inhalte und Motive keine zureichende Beurteilung erfahren können, „bleibt der Mehrheit unbekannt oder wird ängstlich verleugnet ...“ Vgl. A.u.M.MITSCHERLICH, 1967:261.