1. Hier namentlich scheinen beträchtliche Schwankungen vorzukommen. Manchmal sicht man von dem Ring aus, welcher das Ende der Choriocapillaris und Glaslamelle bildet, noch sehr starke Fortsätze zwischen die Sehnervenfasern hineingehen; in andern Augen hat derselbe einen fast glatten Rand.
2. Es ist leicht einzusehn, dass man in Bezug auf die Form der verdünnten Partie leicht Irrungen unterliegt, wenn die Schnitte nicht ganz durch den grössten Durchmesser der Eintrittstelle und parallel der Axe des Nerven gefallen sind.
3. Ich begreife hier darunter alle Schichten mit Ausnahme der Nerven, da die histologischen Verhältnisse kranker Netzhäute hier nicht weiter behandelt werden sollen und für die Niv eauverhältnisse der Eintrittstelle jene Unterscheidung ausreicht.
4. Dieses Maass stimmt vollkommen mit dem Resultat, welches Helmholtz durch Messungen an Lebenden erhielt; auch zeigte die Linse die sonst so leicht auftretenden Vacuolen nicht. Ein ähnliches Resultat erhielt ich in einem zweiten Fall, während bei dem obenerwähnten 60jährigen Individuum die Dicke der erhärteten Linse4,1–4,2 Mm. betrug.
5. Es wird ophthalmoskopisch leicht zu bestimmen sein, ob dies Verhältniss in der That das häufigere ist.