Affiliation:
1. Dermatologisches Ambulatorium, Stadtspital Triemli, Zürich
Abstract
Zusammenfassung. Dermatophyten verursachen die überwiegende Mehrzahl von Mykosen an Haut und Nägeln, die dann als Tinea bezeichnet werden. Bei typischer Klinik mit randbetontem, schuppenden Erythem, zentralem Abblassen und zentrifugaler Ausbreitung sollte ein Erregernachweis mittels Direktpräparat und Kultur erfolgen. Die unkritische Behandlung unklarer Befunde mit topischen Steroiden sollte ebenso wie der Einsatz von Kombinationspräparaten mit Antimykotikum und Kortikosteroid vermieden werden um nicht durch Maskierung der Klinik eine Tinea incognita zu provozieren. Therapeutisch ist Terbinafin sowohl topisch als auch systemisch das Präparat mit dem besten Kosten/Nutzen-Verhältnis. Auch bei der Onychomykose weist Terbinafin aufgrund der mykoziden Wirkung höhere Abheilungsraten auf. Chronische Lebererkrankungen sind eine Kontraindikation. Interaktionen mit Antidepressiva sind zu beachten. Betablocker sollten nicht zeitgleich eingenommen werden. Gleichzeitige Einnahme von Lipidsenkern stellt im Gegensatz zu den Azolen jedoch kein Problem dar. Bei therapieresistenten Onychomykosen – am häufigsten striäre Varianten – muss unter Umständen eine Nagelteilavulsion oder Keratolyse mit 40 % Urea erfolgen.
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