Wie viel Bildgebung braucht der Schwindelpatient?
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Published:2010
Issue:10
Volume:29
Page:619-627
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ISSN:0722-1541
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Container-title:Nervenheilkunde
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language:de
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Short-container-title:Nervenheilkunde
Author:
Linn J.,Strupp M.,Bense S.
Abstract
ZusammenfassungHochauflösende Bildgebung mittels Magnetresonanztomografie (MRT) und Computertomografie (CT) erlaubt eine detaillierte Darstellung der anatomischen Strukturen des vestibulocochleären Systems und gewinnt für die Diagnostik vestibulärer Erkrankungen an Bedeutung. Die Diagnosestellung des Leitsymptoms Schwindel beruht aber weiterhin auf einer detaillierten Anamnese und neurologischen Untersuchung. Bildgebende Diagnostik spielt bei vielen vestibulären Schwindelformen keine oder eine nur untergeordnete Rolle. Wichtig ist die Bildgebung bei folgenden Erkrankungen: akuter Schwindel mit Verdacht auf Hirnstamm-/ Kleinhirnischämie; bei Vestibularisparoxysmie zum Nachweis eines Gefäß-Nerv-Kontaktes im MRT; zur Diagnose einer Perilymphfistel durch einen knöchernen Defekt des anterioren Bogengangs in der CT; bei chronischen audio-vestibulären Defiziten mittels MRT mit der Frage nach einem Vestibularisschwannom sowie bei posttraumatischem Schwindel. Diese Übersicht stellt die Indikation zur Bildgebung und deren Stellenwert bei den häufigsten Schwindelsyndromen dar.
Publisher
Georg Thieme Verlag KG
Subject
Family Practice,Clinical Neurology
Cited by
3 articles.
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1. Schwindelabklärung im Alter;Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie;2020-07-14
2. Akutes vestibuläres Syndrom in der Notaufnahme;HNO;2019-08-22
3. Zentral-vestibulärer Schwindel;Vertigo — Kontroverses und Bewährtes;2011