1. Ein interessantes Bild von “Entwicklung, Umfang, Bedeutung und Chemie der Kunststoffe” gaben G. Kränzlein [Z. angew. Chem. 49, 917 (1936)] und K. Mienes [Z. angew. Chem. 51, 673 (1938)].
2. Vgl. auch das Werk: R. Houwink: Chemie und Technologie der Kunststoffe. Leipzig 1939.
3. Die Kondensation von Phenol mit Acetaldehyd zu einem Harz wird 1872 von A. Baeyer beobachtet; daß Formaldehyd sich ebenso äußert, findet 1891 Kleeberg. Doch erst 1909/10 wird durch Baekeland die technische Auswertung bzw. eine Industrie der Kunstharze von Amerika aus begründet. Vgl. auch die Monographie: Carleton Ellis: The chemistry of synthetic resins. In 2 Bänden. New York: Reinhold Publishing Corporation 1935.
4. Wenn “Kunst” zu Können gehört, und wenn einst die Alchemie die großen Maler (Dürer, Rembrandt, Teniers u.a.) zu bildlichen Darstellungen anregte, wie viel mehr “Kunst” entspricht dann dem Können der gegenwärtigen Chemie! Bezeichnung und Begriff “chemische Kunststoffe” in der modernen Chemie sind
5. Künder von Großleistungen, sind Zeugen einer neuen Kultur, nicht mit Vorurteilen, sondern mit Bewunderung und Dankbarkeit sollten wir diesen “chemischen Kunststoffen” entgegentreten.